Wirtschaftliche Umbrüche, Nachfragerückgänge und volatile Märkte führen in zahlreichen Branchen zu erheblichen Verwerfungen. Für international tätige Unternehmensgruppen stellt sich damit in besonderer Weise die Frage, was dies für die fremdübliche Verrechnungspreisbestimmung in solchen „Sondersituationen“ bedeutet. Die Bestimmung und Dokumentation von Verrechnungspreisen rücken in Krisenzeiten noch stärker in den Fokus der Finanzverwaltungen und erfordern eine besonders sorgfältige ökonomische und rechtliche Analyse.

Im Rahmen des Webinars beleuchten wir insbesondere folgende Schwerpunkte:

Vergütung von Routineunternehmen in Ausnahmesituationen

  • Bedeutung von Absatz-, Preis- und Kostenschwankungen für die Vergütung von Routineunternehmen;
  • Umgang mit außergewöhnlichen Verlusten;
  • Möglichkeiten reduzierter oder temporär angepasster Zielmargen;
  • Belastbarkeit und Anpassung von Datenbankstudien bei eingeschränkter Vergleichbarkeit.

Verrechnung von Lizenzgebühren im Krisenfall

  • Reduktion, Aussetzung oder Umstellung von Lizenzvergütungen;
  • Anforderungen an eine fremdvergleichskonforme Ausgestaltung.

Krisensituationen als Chance für Restrukturierunge

  • Überlegungen zur Übertragung immaterieller Wirtschaftsgüter;
  • Rahmenbedingungen der Verlagerung von Verlustfunktionen.

Ziel des Webinars ist es, zentrale Fragestellungen der Verrechnungspreisbestimmung in Krisensituationen strukturiert darzustellen, typische Risikofelder zu identifizieren und praxisnahe Lösungsansätze für eine belastbare Umsetzung in der Betriebsprüfungspraxis aufzuzeigen.

Die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link.

Veranstalter: Flick Gocke Schaumburg