04.12.2021

Steuerliche Aspekte von Spacs

Gastbeitrag von Florian Holzner: „Die Visibilität von Spacs (Special Purpose Acquisition Companies) ist im Jahr 2021 auch in Deutschland deutlich gestiegen. Inzwischen ist diversen von deutschen Initiatoren gegründeten Spacs ein IPO gelungen; zwei dieser Spacs haben bereits den sogenannten De‑Spac (Erwerb einer Zielgesellschaft) vollzogen bzw. angekündigt (Home To Go/Tonies). Weitere IPOs werden derzeit von deutschen Initiatoren vorbereitet. (…)“

(Börsen-Zeitung, Sonderbeilage "Wirtschaftskanzleien", 4.12.2021)

16.11.2021

Kirkland und Sullivan begleiten Milliarden-Deals

„(…) CTP aus Utrecht will den Aktionären der Deutsche Industrie REIT-AG (DIR) mit Sitz in Rostock und Potsdam ein Barangebot unterbreiten. Vorbehaltlich der Mindestpreisfestsetzung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) strebt CTP einen Kaufpreis von 17,12 Euro je DIR-Aktie an. Damit addiert sich der Wert der Transaktion auf und 800 Millionen Euro. (…) Berater CTP: (…) Flick Gocke Schaumburg (München): Dr. Florian Holzner (Federführung), Dr. Sebastian BinderDr. Karl Broemel; Associate: Peter Volkmann (alle Steuern) (…) Für die steuerlichen Fragen, auch zu den REIT-Aspekten, holte Sullivan ein Flick Gocke-Team um Holzner an Bord. Die beiden Sozietäten arbeiten häufig zusammen. (…)“

(JUVE Newsline, 16.11.2021)

10.11.2021

Parc Invest erwirbt mit DLA Piper Jump House Gruppe

"Der norwegische Investor Parc Invest übernimmt den Hamburger Betreiber der Trampolinparks von Jump House. Die bisherigen Eigner werden im Gegenzug an der neuen Muttergesellschaft beteiligt. (…) Flick Gocke Schaumburg (Hamburg): Dr. Christian Pitzal (Steuerrecht; Federführung); Associates: Dr. Frederik Schumacher, Stefan Schulz (…) Flick Gocke Schaumburg nahm die Strukturierung der Transaktion vor und klärte steuerliche Fragen, auch zur Rückbeteiligung. Das Team um Pitzal koordinierte zudem die Financial Due Diligence.“

(JUVE Newsline, 10.11.2021) 

06.11.2021

Wie der Zins für ein Konzerndarlehen zu bestimmen ist

Gastbeitrag von Prof. Dr. Xaver Ditz: „Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit seinem aktuell veröffentlichten Urteil vom 18.5.2021 (I R 4/17) über die für die Unternehmensbesteuerung wichtige Frage entschieden, wie der Zins für ein Konzerndarlehen zu bestimmen ist. Bereits im Rahmen des Projekts gegen ‚Base Erosion and Profit Shiing‘ (BEPS-Projekt) hatte die OECD vor einigen Jahren festgestellt, dass die konzerninterne Finanzierung häufig zur Verlagerung von Gewinnen in Niedrigsteuerländer und infolgedessen zur Optimierung der Konzernsteuerquote genutzt wird. Typische Gestaltungen sind das Cash-Pooling oder in Staaten mit niedrigen Steuersätzen ansässige Finanzierungsgesellschaften, die Darlehen konzernintern vergeben. (…)“ 

(Börsen-Zeitung, 6.11.2021)

06.11.2021

Wenn die Steuer drückt

„Der Wert einer Immobilie bestimmt die Höhe der Erbschaftsteuer. Das kann nicht jeder Erbe schultern. (...) Im Falle des Todes seiner Frau würde er zum Verkauf der Immobilien gezwungen sein, weil der die Erbschaftssteuer nicht aufbringen. ‚Diese Fälle kommen immer häufiger vor‘, sagt Christian von Oertzen, Partner bei der Anwaltskanzlei Flick Gocke Schaumburg. (…). Deswegen ist vielleicht die Kapitallebensversicherung für manche eine bessere Alternative.‘ (…)“

(FAZ, 6.11.2021)